Zugegeben – das Thema ist nicht gerade eines, das normalerweise in breiter Öffentlichkeit diskutiert wird. Was als Sexspielzeug gilt, wird im allgemeinen eher tabuisiert und Beckenbodentraining wird von vielen lediglich als Vorbeugemaßnahme gegen drohende Harninkontinenz gesehen, was aber so nicht unbedingt stimmt. Zwar erfüllt Beckenbodentraining diesen Zweck auch sehr gut bei Frauen, es hat darüber hinaus aber noch eine Reihe anderer, wichtiger Wirkungen.
Die ursprüngliche Form und Bedeutung von Beckenbodentraining
Das Training des Musculus pubococcygealis, oder PC-Muskels, wie er in der medizinischen Fachsprache heißt, und der Scham- und Steißbein verbindet, hat in Japan bereits eine lange Tradition. Auch dort wurden schon seit jeher Liebeskugeln verwendet, um die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren, im japanischen heißen diese Liebeskugeln Rin-no-tama. Sie wurden nicht während des Liebesspiels, sondern durchgehend im Alltag getragen.
Trainierte Beckenbodenmuskeln für ein starkes “Zentrum”
Im alten Japan wurde das Training der Beckenbodenmuskulatur auch dazu eingesetzt, um einerseits beim Liebesspiel durch einen trainierten Beckenboden stärkere und längere Orgasmen zu erlangen, aber auch um das Körper”zentrum” zu stärken. Nach traditioneller japanischer Lehre ist ein starkes “Zentrum” oder Hara wichtig für die gesamte Körperhaltung und die effektive Stärke und Widerstandsfähigkeit, die mehr von Standfestigkeit und Zentriertheit ausgeht, als von bloßer Muskelkraft.
Bei Männern wurde der Beckenboden vor allem durch kräftiges und oft wiederholtes Hochziehen des Anus gestärkt, das gilt auch in China als wichtige und unverzichtbare Qi Gong Übung, Frauen trugen in Japan dagegen Rin-no-tama. Auch in vielen modernen westlichen Therapiemethoden wird auf eine Stärkung dieser Region Wert gelegt, beispielsweise beim Pilates-Training, wo der Beckenboden einen wichtigen Teil des sogenannten “Powerhouse” darstellt.
Welche Liebeskugeln für das Beckenbodentraining geeignet sind
Um ein effektives Training der Beckenbodenmuskulatur zu erreichen, sollte man nach Möglichkeit etwas schwerere Liebeskugeln verwenden, und sie möglichst häufig im Alltag tragen. Zur Intensivierung des Trainings kann man mit der Zeit das Gewicht der verwendeten Liebeskugeln immer weiter erhöhen. Empfehlenswert ist in jedem Fall eine möglichst hochwertige Beschichtung der Liebeskugeln aus passenden Elastomeren, um einerseits den Tragekomfort zu erhöhen und andererseits möglicher Keimbesiedelung vorzubeugen (unser kleiner Tipp: www.verwoehndich.de bietet eine große Auswahl an Liebeskugeln). Die Form der Liebeskugeln ist dabei nur insoweit von Bedeutung, als dass sie bequemes Tragen auch über längere Zeiträume möglich machen sollte – ansonsten ist die Form der Liebeskugeln von eher untergeordneter Bedeutung.
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